Unsere Chronik

 

"Wann bekamen wir nochmal den Bomber?"...
Diese und andere Fragen können evtl. durch unsere kleine Chronik, geschrieben von unserem ehemaligen Ortsbrandmeister Klaus Evers, beantwortet werden.

Der Ursprung unserer Wehr geht auf das Jahr 1819 zurück.
In einem Dokument aus diesem Jahr ist die Anschaffung einer Feuerspritze festgehalten.
Nach dem großen Brand von 1868 sah sich die Gemeinde gezwungen, vorbeugend gegen ähnliche Katastrophen eine größere Handdruckspritze anzuschaffen.
Diese Spritze war bis 1939 in Betrieb.
1937 wurde die FFw Eickeloh gegründet. Bis dahin war die Wehr eine Pflichtorganisation, die sich aus Abgaben der besitzhabenden Einwohner trug.
Eine Abgabenordnung war von Amts wegen festgelegt.

Nun ging das Feuerwehrwesen in die Befugnisse der Gemeinde über.
Eine Satzung wurde erstellt, mit manchen §§ die uns heute seltsam anmuten.
1939 wurde die 1. Motorspritze, eine TS 8/8 der Marke Rosenbauer angeschafft.
Ab 1943 wurde eine neunköpfige Mädchengruppe für den Feuerschutz aufgestellt.
Sie mussten die Geräte bis zum Verteiler bedienen können.

1946 wurde die FFw durch viele Jugendliche verjüngt und entwickelte sich in den folgenden Jahren zu einer aktiven Kameradschaft.
Nun besuchten auch die ersten Kameraden Lehrgänge an der LFS in Celle.
1957 kam eine neue TS 8/8 Marke Metz mit VW Industriemotor zum Einsatz.
Zu dieser Zeit standen der Wehr 12 Saugstellen zur Wasserentnahme zur Verfügung.

Ab 1970 nahm die Eickeloher Wehr sehr erfolgreich an Wettbewerben teil.
Mit Eintritt der Gemeindereform 1974 war dann die Samtgemeinde Ahlden für uns zuständig. Bis dahin war Helmut Panning 25 Jahre Brandmeister unserer Wehr gewesen.

                                                                       

Sein Nachfolger wurde Friedrich Eggers der die Wehr weiter aktivierte. So wurde unter seiner Führung 1975 die Jugendabteilung gegründet, der spontan 15 Kinder und Jugendliche beitraten und die bis heute gute Erfolge bei Wettbewerben und anderen Aktivitäten erzielt.

Ein Höhepunkt war es für uns das 1. Kreis-JFw-Zeltlager des Landkreises Soltau-Fallingbostel auszurichten. Damals nahmen bereits 420 junge Kameraden/innen Teil. 
Seit 1981 stand uns dann ein neues Gerätehaus, das mit viel Eigenleistung als Anbau an das alte Schulgebäude angebaut wurde zur Verfügung. In diesem neuen Haus tat unser altes TSF von 1972 auf VW-Bus-Basis noch 2 Jahre seinen Dienst. Dann 1982 wurde ein gebrauchtes LF 16/TS, Marke Magirus, vom VW-Werk Hannover Stöcken für die Eickeloher von der SG-Ahlden beschafft. 
Dies schon 20 Jahre alte Fahrzeug leistete der Wehr noch 27 Jahre gute Dienste und ist. Seit 2010 im Besitz des Eickeloher Vereins zur Förderung der dörflichen Kultur.

Während dieser langen Zeit wechselten die Ortsbrandmeister 3 mal. So wurde 1986 Franz Eickhoff Nachfolger von Friedrich Eggers. Unter seiner Regie wurde 1987 das 50 jährige Jubiläum unserer Wehr groß gefeiert.
Ihm folgte 1998 Uwe Saß der ehrgeizige Ziele verfolgte. So trieb er mit viel Energie den Bau eines neuen Feuerwehrhauses voran. Auch hier war wieder viel Eigenleistung der Eickeloher Kameraden/innen gefragt. 
Dieses neue Haus wurde dann bereits im Jahre 2000 von uns bezogen.

Es besitzt 2 Einstellplätze und so wurde schon 2001 ein MTF auf VW-Bus-Basis, aus Spendengeldern beschafft. Nicht genug für das Jahr noch ein Großereignis stand uns ins Haus, dass 10. Kreis-JFw-Zeltlager wurde von uns hinter dem neuen Feuerwehrhaus im Kohlgarten ausgerichtet mit ca. 650 Teilnehmern. Außerdem übernahm in diesem Jahr Klaus Evers die Wehrführung von Uwe Saß, der schon im August 2001 zum Gemeindebrandmeister gewählt wurde. 
2009 mussten wir uns dann von unseren LF 16/TS, genannt Bomber, trennen. Für ihn steht ein schlagkräftiges TSF-W in der Fahrzeughalle. 
Wieder ein Magirus auch wenn Iveco davor steht.

 

Das LF 16/TS Der "Bomber"

Bomber Klein

LF 16-TS, Der "Bomber"

Besonders stolz ist die Feuerwehr Eickeloh darauf, dass das alte Feuerwehrfahrzeug, das LF 16 TS, auch liebevoll der "Bomber" genannt, in Eickeloh bleiben kann.
Dies ist der Unterstützung des gesamten Dorfes und allen Beteiligten zu verdanken!

Hersteller: Magirus

Besatzung: 1/8

Baujahr: 1962

Löschwasserbehälter-Inhalt: 800 l

 

Heckpumpe Bomber klein

Heckpumpe: FPH 16/8

Hersteller: Magirus

Baujahr: 1961 

Wasserförderung: 1600 l/min 

Drehzahl: 2600 U/min

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